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Die Macht der Glaubenssätze

06:00 Uhr- der Wecker klingelt, träge kommt man aus dem Bett – erschöpft von dem vorherigen anstrengenden Arbeitstag. Ein Kaffee, schnell das Pausenbrot in die Tasche und los geht’s zur Arbeit. Wenn man etwas mehr Glück hat, bleibt vielleicht noch Zeit mit den Kindern zu frühstücken.

Nach einem anstrengenden Arbeitstag kommt man, kaputt nach Hause, macht sich was zu essen, schaut Fernsehen und fährt, wenn die Motivation nach einem so langen Tag nicht komplett im Keller ist noch zum Sport. Das auf's Neue - Tag ein, Tag aus.

So oder so ähnlich geht es einem Großteil der Arbeiter in unserer Gesellschaft.

Aber wieso das ganze?
Was treibt uns dazu an den Großteil des Tages Tätigkeiten nachzugehen die uns keinen Spaß machen?
Wie entkommt man dieser Spirale?
Um die Beantwortung dieser Fragen soll es nachfolgend gehen.


Was ist die Motivation der Bevölkerung täglich einer Arbeit nachzugehen und mit dieser nicht erfüllt zu sein?

Von Kindesbeinen an wird uns suggeriert, dass wir in die Freunde finden MÜSSEN, in den Kindergarten/ die Schule MÜSSEN, eine Ausbildung machen MÜSSEN und arbeiten MÜSSEN. Auch ein Partner, ein Haus und ein Auto gehören doch zu einem erfüllten Leben dazu und sind ein MUSS.
Dabei handelt es sich um Glaubenssätze. Glaubenssätze sind moralische/ ethische/ religiöse formulierte Sätze und Ansichten mit denen wir täglich konfrontiert sind und die wir für richtig erachten aus dem einfachen Grund, weil jeder nach diesen handelt. Wir werden schlichtweg so erzogen (sozial programmiert) und es ist nur sehr schwierig diese Glaubenssätze kritisch zu hinterfragen.

Mach dir einmal selbst den Spaß und achte darauf, wie oft du das Wort „muss“ in den Mund nimmst. Frage dich dann danach, ob es sich tatsächlich um eine „muss“- Aktion (Essen, Schlafen etc.) handelt oder sie nur glauben, dass sie es müssen (Glaubenssätze: Du musst heiraten, Karriere machen oder deine Steuererklärung machen).

Beobachte auch einmal deine Umwelt. Dann wird dir auffallen, wie oft solche Glaubenssätze von Personen formuliert werden ohne diese 1. kritisch zu hinterfragen (sondern als Gegeben ansehen) und 2. zu erkennen, dass die vorgegebene Alternativlosigkeit nicht der Wirklichkeit entspricht.

Auch wenn das soziale Zusammenleben ohne einiger dieser Glaubenssätze nicht möglich wäre und ihre Berechtigung haben, kann man doch mit gutem Recht anderen Punkten auch eher kritisch gegenüberstehen. Wichtig ist es zu erkennen, dass es die Glaubenssätze gibt und man sich mit diesen auseinander setzt. Ob man diesen folgt, für sich selbst als richtig/ falsch erachtet oder komplett als nicht existent ansieht ist jedem selbst überlassen.

Eine Minderheit, die diesen Weg nicht mitgeht, sondern alternative Wege suchen ihr Leben zu leben, werden gleich von der Gesellschaft mit Ablehnung bestraft. Beobachte einmal selbst deine Reaktion gegenüber jemanden der nur einem Nebenjob nachgeht/ einen 1€-Job hat o.Ä, und behauptet, dass ihn Besitztümer nicht glücklich machen und er nicht mehr als sein Essen auf dem Tisch, ein Dach über dem Kopf und frische Luft braucht um glücklich zu sein. Wenn du ehrlich zu dir bist, sträubt sich innerlich etwas in Dir ohne wirklich zu wissen warum. Du stellst dir die Frage: das kann doch nicht richtig sein, oder?

Zusammenfassend lässt sich sagen: Wenn Sie selbst ihre eigenen Glaubenssätze kritisch beleuchtet haben, sich von diesen frei machen und beginnen ihren innersten Bedürfnissen und Interessen nachzugehen ist das ein riesen Schritt in die Richtung ein unabhängiges und erfülltes Leben zu führen. Mache keine Sachen die gegen deine Natur sind oder die dir suggeriert werden dich glücklich zu machen. Hinterfrage Gegebenes kritisch und fange an Dinge zu tun, die du wirckliich willst und die du liebst.

6.6.15 22:02

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